Beispiel: Logistik-Halle

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[Bearbeiten] Eingespart trotz fertiger Planung

Eine fertige Planung mit detailliertem Leistungsverzeichnis lässt eigentlich keine Einsparungen mehr zu. - Oder?


Projekt

Grundriss Erweiterung
Halle im Rohbau
Erweitern einer Logistik-Halle von einen Generalunternehmer.

Vorgeschichte

Mit den Leistungsverzeichnissen des Bauherrn hatte der Generalunternehmer bereits Angebote für seine Kalkulation eingeholt.
Der Versuch, diese positionsweisen Angebote zu pauschalieren, schlug fehl. Die Pauschalpreise lagen immer noch höher als das Budget, dass natürlich mit Geschäftskosten und Nachlässen gegenüber dem Auftraggeber belastete war.

Vorüberlegungen

  1. Konstruktive Anpassungen fielen praktisch aus. Natürlich erwarteten wir, dass die Planer des Bauherrn ihre Konstruktion durchsetzen wollen.
  2. Die kurze Bauzeit erlaubte kein neues Leistungsverzeichnis.
  3. Was blieb, war eine neue Massen- und Dimensionsberechnung.
Der Generalunternehmer beauftrage uns mit einer Blindkostenstudie.

Ablauf

Alle technischen Parameter wurden überprüft.(Nr. 3 der Vorüberlegungen) Planungsbesprechungen führten zu weiteren Einsparungen.
Die vorhandenen Leistungsverzeichnisse erhielten neue Mengen und Textergänzungen.
Aus den vorliegenden Einheitspreisen entstanden neue Endpreise, die wir mit den bisherigen Bietern erfolgreich verhandelten.
Ergebnisse

Ergebnisse

Die nebenstehende Grafik zeigt den Gewinn gegenüber dem Budget. - Grafik bitte anklicken.
Immerhin ca. 33 % und das änderte sich zur Abrechnung kaum. - Blindkosten, die sonst blind bezahlt worden wären.

Erkenntnisse

  • Unverständlich hohe Reserven verstecken sich in Leistungsverzeichnissen.
  • Pauschalangebote von Fachfirmen ersetzen keine Blindkostenprüfungen.

Ein sicher überraschendes Ergebnis, für uns jedoch fast der Regelfall.


--HJ 09:32, 5. Feb. 2009 (UTC)

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