Offene Rechnungen

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Gerhard Schröder
Niccolò Machiavelli

Offene Rechnungen von bekannten Zeitzeugen

Offene Rechnungen sind wie Träume, nur umgekehrt. Träume gewähren den hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Offene Rechnungen bedrängen uns mit der Schmach verflossener Erlebnisse.

Bekannte Zeitzeugen verarbeiteten ihre Erlebnisse oft in Büchern. Wohl wissend, dass schreiben die Schmach in Hoffnung wandelt. Hoffnung auf eine bessere Welt.

  • Gerhard Schröder litt unter karger Kindheit. (hat er öfter erwähnt) Nur der entbehrungsreiche zweite Bildungsweg versprach die Chance einer Karriere. Als Bundeskanzler fiel der mit teuren Brioni-Anzügen und Cohiba-Zigarren auf. Nach der Bundeskanzlerschaft verabschiedete sich Gerhard Schröder sehr schnell zum Geldverdienen. - Gerhard Schröder bezahlt seine offene Rechnung.


  • Niccolò Machiavelli verfasste sein Weltbuch "Der Fürst" als Bittsteller an seinen Fürsten in Florenz. Er träumte davon, nach Gefangenschaft, Folter und Begnadigung wieder "Außen- und Verteidigungsminister" zu werden. Es gelang nicht. Nur sein Buch erlangte Weltgeltung. - Machiavelli konnte seine offene Rechnung nicht bezahlen. Die Welt ist für ihn eingesprungen.


  • Der falsche Weg: "Keiner erkennt mein Potential", schrieb Tim K. aus Winnenden im Internet. Er ertrug sein Außenseiterdasein nicht mehr, fühlte sich unverstanden. Seine Rechnung bezahlte er mit 100 Schüssen aus dem Gewehr des Vaters. Amokläufe sind meist zu verhindern. Kommentar: Auch wenn die Amok-Ankündigung nicht echt sein soll, so spielt sich sicher in jedem Amok-Gehirn ähnliches ab. Zu diesem Schluss kommt auch Mark Ames im Deutschlandfunk. Mark Ames ist der Verfasser des Buches "Going Postal: Rage, Murder, and Rebellion".


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